»Alma redemptoris mater« | Samstag | 07. Dezember 2019 | 19.30 Uhr

Eine Begegnung von alter und neuer Musik

Werke für Chor u.a. von Guillaume Dufay, Johannes Ockeghem, Adrian Wil-laert und Francis Poulenc. Orgelwerke von de Grigny und Olivier Messiaen.

Dufay Ensemble Nürnberg
Wolfgang Fulda – Leitung | Hans-Bernhard Ruß – Orgel

Das Dufay Ensemble Nürnberg widmet sich seit 1995 der Musik des 14. bis 16. Jahrhunderts (Machaut, Dufay, Josquin, u.a.) und betont dabei Beziehungen zur zeitgenössischen Musik (Nono, Scelsi, Heider, …-viele Uraufführungen). Unter der Leitung von Wolfgang Fulda arbeiten bei bei drei bis vier Produktionen pro Jahr Sänger, Instrumentalisten und Komponisten überregional zusammen und gestalten zahlreiche Konzerte, Performances und Rundfunkaufnahmen. Neben dem Nürnberg-Stipendium 2014 erhält das Ensemble auch Kulturförderung durch die Stadt Nürnberg und den Bezirk Mittelfranken.

»Weihnachtliche Orgelmusik aus Frankreich« | Mittwoch | 04. Dezember 2019 | 19.30 Uhr

Olivier Latry | Cathédrale Notre Dame, Paris

Werke von Balbastre, Franck, Vierne, Florentz, Litaize, Langlais, Dupré (Variations sur un Noël) und Improvisation

Olivier Latry gilt als einer der führenden Organisten seiner Generation. Er erhielt mit 23 Jahren die wohl begehrteste Organistenstelle der Welt als einer der drei Titular-Organisten der Kathedrale von Notre Dame in Paris. Drei Jahre später wurde er an das »Conservatoire Supérieur de Musique« als Professor für Orgelspiel und Improvisation berufen. Als Konzertorganist ist Olivier Latry, der sich selbst als Botschafter der französischen Orgelmusik vom 17. bis in das 21. Jahrhundert sieht, auf internationalen Bühnen zu hören. Für seine Improvisationskunst in der französischen Tradition wird er hoch geschätzt.

Der Eintritt ist kostenfrei.

»Musik&Meditation im Advent« | Montag bis Freitag im Dezember| jeweils 17 Uhr

An jedem Werktag vom 02.12. bis zum 23.12 bietet sich die Gelegenheit jeweils um 17 Uhr für 30 Minuten der Hektik der Stadt zu entfliehen und zur Ruhe zu kommen. Die Meditationen werden von Brüdern aus dem Augustinerkloster, von Frauen und Männer, Jungen und Alten, katholischen und evangelischen Christinnen und Christen gehalten und gerahmt von Musik – eine halbe Stunde, die in der Vorweihnachtszeit gut tun soll.

Der Eintritt ist frei.

»Ein Licht in der Dunkelheit« – ökumenische Adventsfeier in der Nacht zum ersten Advent | Samstag | 30. November 2019 | 21.00 Uhr

Das Theater tanzSpeicher – kollektiv anderer tanz veranstaltet in Kooperation mit dem Augustinerkloster Würzburg am Samstag, den 30. November 2019 um 21.00 Uhr eine ökumenische Adventsfeier. Dieser Gottesdienst setzt einen wohltuenden Kontrapunkt zum allgegenwärtigen Vorweihnachtsgetöse mit Shopping-Stress, Lichterketten, Glühweinstand und Jingle Bells. Zu Beginn dieser Zeit des Wartens und der Hoffnung wird in einer reduzierten, ruhigen Umgebung die Aufmerksamkeit auf das Wesentliche gerichtet. Eine sinnliche Feier aus Wort und Musik, Licht und Dunkelheit, Tanz und Meditation.

Mitwirkende:

Pater Jochen Wawerek OSA (Liturgie) – Pfarrerin Susanne Wildfeuer (Liturgie) – Oberbürgermeister Christian Schuchardt (Lesung)

Kirchenmusiker Hans-Bernhard Ruß – Chor der Akademisch Musikalischen Verbindung (AMV) – Leitung: Paul Erb – Paul Erb (Solo-Violine)

Thomas K. Kopp (Idee/Konzept/Choreographie) – Katharina Lehmann (künstl. Assistenz)

TänzerInnen des kollektiv anderer tanz: Juliane Bauer (Dresden) – Sophie Becker (München) – Milena Junge (Hamburg) – Yana Madriyani (Frankfurt/Main) – Thomas Rohe (Berlin)

TänzerstudentInnen der Theaterpädagogik des Theater tanzSpeicher

Bühnentechnik: Tobias Kretschmer, Tamin Rahi – Bühnenbau: EvenTec Winfried Karl

»Bach in Blue« über die 51. Würzburger Bachtage | Freitag | 22. November 2019 | 19.30 Uhr

J.S. Bach zwischen Trompete, Mojito und Jazz –
Konzert für Hammond-Orgel, Violine und Trompete bzw. Flügelhorn

Daniel Schmahl – Trompete, Flügelhorn & Piccolo-Trompete
Matthias Zeller – 6 string E-Violine
Marius Leicht – Hammond-Orgel

Köthen 1723 – Johann Sebastian Bach packt sorgsam Stapel von Noten für seinen Umzug nach Leipzig zusammen. Doch diese Sendung sollte nie ankommen. In den Wirren der Leipziger Messe geriet Bachs Sendung statt nach St. Thomas (Kirche) auf die gleichnamige Zuckerrohrinsel in der Karibik! Dort reifte sie – wie ein guter Rum – die letzten 300 Jahre und das Ergebnis ist keineswegs altbacken. Feurige Eleganz mit funkelnden Facetten, leichtrauchige Anklänge von Tabak, verführerisch-laszive Vanille nebst einem süßen Hauch von Schokolade machen Bachs Musik zu einem sinnlichen Erlebnis allererster Güte. Daniel Schmahl & Classic Rebells als Grenzgänger zwischen Klassik und Jazz entführen auf eine fantastische Reise zu unerhörten Klangwelten Bachs. So haben sie Bach noch nie gehört, aber so werden Sie ihn immer wieder hören wollen!

Kartenvorverkauf über die Bachtage Würzburg